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sun4all Reiseführer: Iran


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrGeschäftsleute sprechen in der Regel Englisch. Handelt es sich bei dem Geschäftsreisenden um eine Frau, sollte dies aus der vorhergehenden Korrespondenz deutlich hervorgehen. Visitenkarten werden nur unter Führungskräften ausgetauscht. Vorherige Terminvereinbarung und Pünktlichkeit werden erwartet. Geschäftszeiten: Sa-Mi 08.00-16.00 Uhr, manche Büros auch Do 09.00-12.00 Uhr.
KontaktadressenHandelsabteilung der Iranischen Botschaft, Podbielskiallee 65-67, D-14195 Berlin. Tel: (030) 84 35 34 55. Fax: (030) 84 35 30.
Deutsch-Iranische Handelskammer e. V., Mexikoring 29, D-22297 Hamburg. Tel: (040) 44 08 47. Fax: (040) 45 03 67 77. (E-Mail: bratmann@dihkev.de; Internet: www.dihkev.de)
Handelsabteilung der Iranischen Botschaft, Jaurèsgasse 9, A-1030 Wien. Tel: (01) 712 26 57-214/-215/-216. Fax: (021) 713 57 33.
Handelsabteilung der Iranischen Botschaft, Thunstraße 68, CH-3006 Bern. Tel: (031) 351 08 01/02. Fax: (031) 351 56 52.
Irano-German Chamber of Industry and Commerce, Khaled Eslambouli Avenue, 19th Street, No. 21, 1st Floor, IR-1538 Teheran, PO Box 14155-3478, IR-15139 Teheran. Tel: (021) 871 22 30, 871 52 10. Fax: (021) 871 11 23. (E-Mail: AHK_IRAN@dihk.co.ir)
Export Promotion Centre, PO Box 1148, Tadjrish, Dr Chamran Highway, IR-Teheran. Tel: (021) 2 19 11. Fax: (021) 204 28 58, 204 57 33. (Internet: www.iran-export.com)
WirtschaftSeit dem Ende des iranisch-irakischen Krieges ist das Land mit dem Wiederaufbau der einst so leistungsfähigen Wirtschaft beschäftigt. Wichtigste Exportgüter sind Erdöl und Erdölprodukte. Das Land ist reich an Bodenschätzen, insbesondere Kupfer, Chrom, Eisen und Kohle. Ein Großteil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt, deren Produktivität in den letzten Jahren jedoch sehr gering war, so daß große Mengen an Nahrungsmitteln eingeführt wurden. Angebaut werden hauptsächlich Weizen, Gerste, Baumwolle, Tee und Tabak sowie Obst, Reis, Ölsaaten und Trockenfrüchte für den Export. Die in der Vergangenheit oft gespannten Beziehungen zu westlichen Ländern haben Teheran veranlaßt, neue Handelspartner zu suchen. Mit GUS-Mitgliedern wurden mehrere große Geschäftsabschlüsse erzielt. Die Wirtschaftspolitik ist langfristig darauf ausgerichtet, die Wirtschaft zu diversifizieren, um die Abhängigkeit vom Erdölexport zu verringern. Die Regierung konzentriert sich dabei auf die Modernisierung der Landwirtschaft und den Ausbau der Leichtindustrie. 16% der Erdölexporte gehen an Japan. Andere wichtige Handelspartner sind China, die EU-Mitgliedstaaten, vor allem Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien, sowie Süd-Korea.




 
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