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sun4all Reiseführer: Jemen


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrIn Geschäftskreisen wird Englisch gesprochen. Terminvereinbarung ist üblich, auf Pünktlichkeit wird Wert gelegt. Auch während geschäftlicher Treffen wird häufig Khat gekaut. Geschäftszeiten: Mo-Mi 08.00-12.30 und 16.00-19.00 Uhr sowie Do 08.00-11.00 Uhr. Behörden: So-Do 08.00-14.00 Uhr.
KontaktadressenHandelsabteilung der Botschaft der Republik Jemen, Rheinbabenallee 18, D-14199 Berlin. Tel: (030) 89 73 05 82. Fax: (030) 89 73 05 62. (E-Mail: botschaft-jemen@freenet.de; Internet: www.botschaft-jemen.de)
Österreichisch-Arabische Handelskammer, Lobkowitzplatz 1, A-1015 Wien. Tel: (01) 513 39 65. Fax: (01) 513 85 59. (E-Mail: headoffice@aacc.at; Internet: www.aacc.at)
General Investment Authority
, PO Box 19022, YE-Sana'a. Tel: (01) 26 29 62. Fax: (01) 26 29 64. (E-Mail: gias@y.net.ye)
WirtschaftLandwirtschaft im Jemen wird hauptsächlich im fruchtbaren Norden betrieben, die Hauptprodukte sind Kaffee, Baumwolle und Früchte. Viehzucht und Fischerei sind ebenfalls wichtige Einnahmequellen. Erdöl und Erdgas kommen vor, in geringerem Ausmaße auch Uran, Kupfer und Schwefel, die hauptindustrielle Aktivität ist jedoch die Erdöl und Gasproduktion. In Aden gibt es auch eine neugeschaffene Freihandelszone. Die Wirtschaftstrukturen der 1990 vereinigten Republik Jemen wurden in den letzten Jahrzehnten jedoch stark beschädigt. Die ablehnende Haltung der jemenistischen Regierung gegenüber den UN-Resolutionen gegen den Irak im Golfkrieg führte zu massiven Kürzungen in der westlichen Wirtschaftshilfe. Auch der Zusammenbruch während des Krieges traf die Wirtschaft schwer. Bürgerkrieg und soziale Unruhen zwischen 1994 und 1996 verschlimmerten die Situation noch. 1997 wurde nach Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds ein strukturelles Reformprogramm in Kraft gesetzt. Die jüngsten Ziele der Wirtschaftspolitik umfassen Privatisierungen und eine Generalüberholung des Bankensystems. Haupthandelspartner sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudiarabien, Japan, Südkorea, Ägypten und die USA.




 
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