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sun4all Reiseführer: Jordanien


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Gesundheit


Gesundheit(a) Weihnachten und Ostern werden nur in christlichen Haushalten und Geschäftshäusern gefeiert. (b) Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
GesundheitsvorsorgeIn den größeren Städten gibt es ausgezeichnete Krankenhäuser und in vielen Dörfern Krankenstationen. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
[1]Eine Impfbescheinigung wird von allen Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen und über ein Jahr alt sind.
[2]Größtes Infektionsrisiko stellen Darminfektionen dar. Die für alle tropischen Länder geltenden Hygieneregeln (z. B. Vorsicht bei Genuss von Nahrungsmitteln und Leitungswasser) sollten sorgfältig beachtet werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Bei längerem Aufenthalt und bei Reisen unter einfachen Bedingungen empfiehlt sich ein Impfschutz.
Durch Sandmücken übertragene Leishmaniase kommt vor und kann durch Insektenschutz vermieden werden.
Ausländer, die länger als 14 Tage im Land bleiben, müssen sich vor Ort einem HIV-Test unterziehen. Mitgebrachte Bescheinigungen werden erfahrungsgemäß anerkannt, wenn sie von einem WHO Collaborating Laboratory erstellt wurden.
Tollwut kommt vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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