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sun4all Reiseführer: Syrien


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrAnzug bzw. Kostüm sind angemessen. Fast alle Geschäftsleute sprechen Französisch oder Englisch. Terminvereinbarungen sind erforderlich. Visitenkarten sind erwünscht, wenn möglich mit arabischer Übersetzung auf der Rückseite. Geschäftliche Unterredungen werden in arabischen Ländern häufig mit mehreren Partnern gleichzeitig abgehalten. Gute Dolmetscher sind schwer zu finden. Geschäftszeiten: Sa-Do 08.30-14.30 Uhr. Regierungsämter, Banken und muslimische Firmen haben freitags geschlossen, dafür sonntags geöffnet; christliche Firmen haben freitags geöffnet und sonntags geschlossen. Während des Fastenmonats Ramadan öffnen Regierungsämter eine Stunde später, alles geht langsamer vonstatten.
Konferenzen/TagungenEinige Hotels haben Konferenzeinrichtungen: The Sheraton, Cham Palace und Ebla-Cham in Damaskus, Shahba-Cham in Aleppo, das Cote d'Azure in Lattakia und das Apamee-Cham in Hama.
KontaktadressenHandelsabteilung der Syrischen Botschaft, Andreas-Hermes-Straße 5, 53175 Bonn. Tel: (0228) 819 92 27 oder 81 99 20. Fax: (0228) 819 92 99.
Österreichisch-Arabische Handelskammer, Lobkowitzplatz 1, 1015 Wien. Tel: (01) 513 39 65. Fax: (01) 513 85 59. (E-Mail: headoffice@aacc.at; Internet: www.aacc.at)
Damascus Chamber of Commerce (Handelskammer), BP 1040, Rue Mouawiah, Damaskus. Tel: (011) 221 83 39 oder 221 99 35. Fax: (011) 222 58 74. (E-Mail: dcc@net.sy; Internet: www.dcc-sy.com)
Federation of Syrian Chambers of Commerce, BP 5909, Rue Mousa Ben Nousair, Damaskus. Tel: (011) 333 73 44. Fax: (011) 333 11 27. (E-Mail: syr-trade@mail.sy)
WirtschaftLandwirtschaft und Erdölgewinnung sind Syriens Schlüsselindustrien. Ein Drittel der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt, in der als Hauptexporterzeugnis Baumwolle angebaut wird; Weizen, Gerste, Obst und Gemüse werden in erster Linie für den Eigenbedarf angebaut. Den größten wirtschaftlichen Stellenwert haben die Ölvorkommen. Seit Ende der achtziger Jahre wird der private Sektor ausgeweitet, was zur Vergrößerung des Exportvolumens und einer Belebung der Wirtschaft geführt hat. Der Golfkrieg hatte unterschiedliche Auswirkungen auf die syrische Wirtschaft; wie in allen Nachbarländern des Irak war auch in Syrien der Handel betroffen. Als Mitglied der von den USA angeführten Koalition erhielt Damaskus jedoch Wirtschaftshilfe aus dem Westen und den anderen Golfstaaten. Die Umwälzungen in der früheren Sowjetunion haben einige Schwierigkeiten verursacht, da Syrien lange Zeit ein bedeutender Handelspartner und Abnehmer sowjetischer Maschinen und Waffen war. Ein besonders großes Problem ist die Wasserversorgung, ein vor kurzem geschlossenes Abkommen mit der Türkei regelt die langfristige Benutzung des nördlichen Teils der Tigris/Euphrat-Wasserwege. Deutschland, die Türkei, Spanien und Italien sind die Haupthandelspartner des Landes; die wichtigsten Ausfuhrgüter sind Erdöl und Erdölderivate, Baumwolle und Textilien, außerdem Viehzuchtprodukte, Früchte und Wolle.




 
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