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sun4all Reiseführer: Argentinien


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrTermine und Visitenkarten sind üblich. Argentinische Geschäftsleute geben Verhandlungen mit einem gleichrangigen Gesprächspartner den Vorzug, von ausländischen Besuchern wird Pünktlichkeit erwartet. Alle Broschüren sind in spanisch, einige Geschäftsleute sprechen aber auch englisch oder italienisch. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-19.00 Uhr.
KontaktadressenDeutsch-Argentinische Handelskammer
Av. Corrientes 327, piso 23, C1043AAD AR-Buenos Aires
Tel: (011) 52 19 40 00. Fax: (011) 52 19 40 01.
E-Mail: info@cadicaa.com.ar
Internet: www.cadicaa.com.ar

Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz

c/o Zürcher Kantonalbank, IB/International Banking
Postfach 8010 Zürich, CH-8000 Zürich
Tel: (01) 272 08 52. Fax: (01) 275 87 98.
E-Mail: admin@latcam.ch
Internet: www.latcam.ch

Cámara Argentina de Comercio (Handelskammer)
Avenida Leandro N. Alem 36, AR-1003 Buenos Aires
Tel: (011) 53 00 90 00. Fax: (011) 53 00 90 58.
E-Mail: centroservicios@cac.com.ar
Internet: www.cac.com.ar
WirtschaftArgentinien verfügt über umfangreiche Bodenschätze und einen produktiven landwirtschaftlichen Sektor; das Land ist einer der größten Weizenexporteure der Welt. Mais, Ölpflanzen, Sonnenblumenkerne, Sojabohnen und Zucker werden ebenfalls angebaut. Rindfleisch hat als Exportgut in den letzten Jahren an Bedeutung verloren. Daneben werden Textilien, Metalle und Chemikalien ausgeführt. Der Fremdenverkehr ist ausbaufähig und konzentriert sich bislang vor allem auf die Hauptstadt und die Badeorte an der Atlantikküste.
Wichtigster Handelspartner in Südamerika ist Brasilien. Die USA liefern einen Großteil der Fertigwaren. Das Handelsvolumen mit Japan und den EU-Ländern (u. a. Deutschland und die Niederlande) nimmt ständig zu. Die Regierung bemühte sich darum, das Privatisierungsprogramm voranzutreiben und Argentiniens riesigen Staatsapparat zu modernisieren. 1991 zeigten sich erste Erfolge, als die Inflationsrate fiel und ein Wirtschaftswachstum von 5% verzeichnet werden konnte. Die positive Wirtschaftsentwicklung hielt auch 1993 an, und das Bruttoinlandsprodukt stieg um 6,2%. Während ein Großteil der Bevölkerung unter den Wirtschafts- und Finanzreformen gelitten hat, schienen die Maßnahmen der Regierung einen positiven Effekt auf die zwei Hauptprobleme, Inflation und Auslandsverschuldung, zu erzielen. Nach einer kurzweiligen Rezession im Jahr 1995, die der Krise in Mexiko folgte, erholte sich die argentinische Wirtschaft überraschend schnell und konnte 1997 erneut eine Wachstumsrate des BIP von 9% verzeichnen. Externe Faktoren, wie z. B. die Wirtschaftskrise in Asien und fallende Weltmarktpreise von Rohstoffen und Bedarfsgütern sowie der Rückgang argentinischer Exporte nach Brasilien infolge von Währungsschwankungen führten 1999 zu einer Rezession. Ende 2001 hatte Argentinien mit Auslandschulden in Höhe von 130 Billionen US-Dollar zu kämpfen und befindest sich nun nach 3 1/2 Jahren anhaltender Rezession in der schwersten Wirtschaftskrise seiner Geschichte. 1/3 der Bevölkerung lebt unter der offiziellen Armutsgrenze. Argentinien ist Mitglied der WTO, des IWF, der Weltbank, des MERCOSUR und der Asociación Latinoamericana de Integración (ALADI).




 
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