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sun4all Reiseführer: Brasilien


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Gesundheit


GesundheitFeiertage, die auf einen Wochentag fallen, werden auf den vorhergehenden Montag verlegt, ausgenommen sind Neujahr, Tag der Arbeit, Unabhängigkeitstag, Weihnachten und Karfreitag.

*Feiertage werden nur Regional eingehalten.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung im Lande ist, soweit es sich um die größeren Städte handelt, mit der in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Deutsch-, französisch- oder englischsprachige Ärzte sind in allen größeren Städten zu finden. Das Hauptkrankenhaus in São Paulo ist das Hospital das Clinicas. Die Kosten der medizinischen Behandlungen sind hoch, der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als sechs Monate sind und innerhalb von 10 Tagen nach Aufenthalt in einem Infektionsgebiet einreisen, sofern sie nicht im Besitz einer ärztlichen Bescheinigung sind, die bestätigt, daß eine Kontraindikation vorliegt. Besuchern ländlicher Gegenden der Bundesstaaten Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Ferderal, Goiás, Maranhão, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Pará, Rondônia, Roraima und Tocantins sowie gewisser Gegenden in Minas Gerais, Parana und Sao Paulo wird eine Impfung empfohlen.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist für die Einreise nicht erforderlich, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Infektionsgebiete in den Staaten: Alagoas, Bahia, Paraíba, Pernambuco, Sergipe
[3]Kinder im Alter von 3 Monaten bis 6 Jahren benötigen eine Bestätigung einer Impfung gegen Polio.
[4]Kinder im Alter von 3 Monaten bis 6 Jahren benötigen eine Bestätigung einer Impfung gegen Polio.
[5]Wasser sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser weiterverarbeiten. Einheimische Milchprodukte außerhalb der Städte vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert gegessen werden. Den Genuß von Schweinefleisch, Mayonnaise und Salat am besten vermeiden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Empfohlener Impfschutz gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Vorkommen von Hepatitis B vor allem im Amazonasbecken
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor, vor allem in den Slums der östlichen Großstädte.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Tollwut kommt vor. Infektionen erfolgen auch durch Angriffe von Fledermäusen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
HIV/Aids: Sexualkontakte und Drogenmißbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.




 
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