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sun4all Reiseführer: Chile


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Gesundheit


Gesundheit1. Jan. 2005 Neujahr. 25. März Karfreitag. 26. März Karsamstag. 1. Mai Tag der Arbeit. 21. Mai Tag der Marine (Seeschlacht von Iquique). 23. Mai Fronleichnam. 29. Juni Sankt Peter und Paul. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 5. Sept. Tag der Nationalen Einheit. 18. Sept. Unabhängigkeitstag. 19. Sept. Tag der Streitkräfte. 12. Okt. Columbus-Tag (Tag der Entdeckung Amerikas). 1. Nov. Allerheiligen. 8. Dez. Mariä Empfängnis. 25. Dez. Weihnachten.
GesundheitsvorsorgeDer Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.
[1]Bei der Einreise aus einem Gelbfieber-endemischen Land auf die Osterinseln (nicht aber auf das chilenischen Festland) wird eine Gelbfieber-Impfung verlangt.
[2]Eine Cholera-Schutzimpfung ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von unzureichend gegartem Schweinefleisch (Trichinose-Gefahr insbesondere im Süden des Landes), rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die vor allem im Norden und in zentralen Landesteilen vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Bei längerem Aufenthalt und bei Reisen unter einfachen Bedingungen empfiehlt sich ein Impfschutz.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem in den Slums der Großstädte vor. Um sich zu schützen empfiehlt sich eine Impfung und die Meidung großer Menschenansammlungen.
Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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