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sun4all Reiseführer: Ecuador


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrSpanischkenntnisse sind unbedingt erforderlich. Terminvereinbarung ist üblich, jedoch werden Termine oft kurzfristig geändert. Dies gilt vor allem für Minister und Regierungsbeamte. Verhandlungen erfordern viel Fingerspitzengefühl. Geschäftsreisen legt man am besten in die Monate Oktober bis Mitte Dezember und Mitte Januar bis Juni. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr.
Konferenzen/TagungenInformationen, Broschüren und Planungshilfen vom Centro de Exposiciones Quito, Avenidas Amazonas no. 34-332 y Atahualpa, Quito. Tel: (02) 245 31 29, 245 44 28. Fax: (02) 44 98 46. (E-Mail: cexpaq@porta.net, Internet: www.capeipi.com).
KontaktadressenHandelsabteilung der Botschaft von Ecuador, Goldschmiedgasse 10/II/24, A-1010 Wien. Tel: (01) 535 32 08/18. Fax: (01) 535 08 97.
Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz, c/o Zürcher Kantonalbank, IB/International Banking, Postfach 8010 Zürich, CH-8000 Zürich. Tel: (01) 272 08 52. Fax: (01) 275 87 98. (E-Mail: admin@latcam.ch; Internet: www.latcam.ch)
Federacíon Nacional de Cámaras de Comercio del Ecuador (Nationale Vereinigung der Handelskammern), Francisco de Orellana y Miguel Alcivas, Ciudadela Kennedy Norte, Edificio Las Cámaras, piso 6, Guayaquil. Tel: (4) 268 27 72. Fax: (4) 268 2725.
WirtschaftLandwirtschaft und Erdöl (40%) sind die Pfeiler der ecuadorianischen Wirtschaft. Ecuador ist der größte Bananenexporteur (18%) der Welt, außerdem werden Garnelen (19%), Kaffee, Kakao, Palmöl und Zucker ausgeführt. Die Modernisierung der Landwirtschaft wurde bislang zugunsten industrieller Investitionen vernachlässigt. Die Erdölförderung stieg kontinuierlich, und bereits Ende der siebziger Jahre erbrachte der Export von Rohöl und Erdölderivaten die höchsten Ausfuhrerlöse. Ecuadors OPEC-Mitgliedschaft währte allerdings nicht lange; das Land trat 1985 aus, da die vereinbarten Fördermengen zu niedrig erschienen. Der Verfall des Ölpreises lähmte die Wirtschaftsentwicklung beträchtlich, nach einem starken Erdbeben kam 1987 die Erdölförderung zeitweise zum Stillstand. Zeitweilig trat Ecuador der OPEC wieder bei und förderte 1991 rund 300.000 Faß täglich, von denen 185.000 exportiert wurden. 1992 trat Ecuador erneut aus der OPEC aus. Anfang 1993 verdreifachten sich die Erdölreserven Ecuadors durch die Entdeckung von Erdölvorkommen in der Amazonas-Region. Die Außenhandelspolitik Ecuadors richtete sich in den letzten Jahren verstärkt darauf, Auslandsinvestitionen zum weiteren Aufbau der Industrie zu fördern, die sich bisher vor allem auf die Bereiche Verbrauchsgüterproduktion und Leichtindustrie konzentriert. Ecuador ist auch Mitglied der ALADI (Asociación Latinoamericana de Integración). Haupthandelspartner des Landes sind die USA, die über 40% der ecuadorianischen Exporte abnehmen und ca. 30% der Importe liefern. Ferner bezieht Ecuador Importe aus Japan, Italien, Deutschland, Spanien, Brasilien und Kolumbien.




 
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