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sun4all Reiseführer: Französisch-Guyana


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Gesundheit


Gesundheit1. Jan. 2005 Neujahr. 8. Febr. Mardi Gras (Fastnachtsdienstag). 9. Febr. Aschermittwoch. 25.-28. März Ostern. 1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Christi Himmelfahrt. 8. Mai Tag des Sieges (2. Weltkrieg). 16. Mai Pfingstmontag. 10. Juni Gedenktag zur Abschaffung der Sklaverei. 14. Juli Nationalfeiertag (Bastille-Tag). 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 15. Okt. Cayenne-Festival. 1. Nov. Allerheiligen. 2. Nov. Allerseelen. 11. Nov. Gedenktag (1. Weltkrieg). 25. Dez. Weihnachten.
GesundheitsvorsorgeAußerhalb von Cayenne gibt es kaum medizinische Versorgungseinrichtungen. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall im Ausland für EU- und EFTA-Staatsbürger. Seit dem 1. 6. 2004 ersetzt die EHIC schrittweise das bisherige Formular E 111. Man sollte sich jedoch bei der Krankenkasse nach den Leistungen erkundigen und ob eine zusätzliche Reisekrankenversicherung empfohlen wird.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere in Französisch-Guyana, die den Transitraum nicht verlassen.
[2]Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht.
[3]Malariaschutz ganzjährig in den neun Gemeinden im Grenzgebiet zu Brasilien und Suriname erforderlich. In den restlichen 13 Gemeinden ist das Ansteckungsrisiko gering bis vernachlässigbar. Resistenz der vorherrschenden gefährlicheren Form Plasmodium falciparum gegen Chloroquin und andere Stoffe wurde in den Gebieten mit brasilianischen Immigranten gemeldet.
[4]Leitungswasser ist normalerweise stark gechlort und relativ sauber, leichte Magenverstimmungen können jedoch auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Trinkwasser außerhalb der Städte kann Gefahren in sich bergen und sollte abgekocht werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird allerdings gewarnt.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kann vorkommen (geringes Infektionsrisiko).
Hepatitis A kommt vor, Hepatitis B und D sind hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Tollwut kommt ebenfalls vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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