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sun4all Reiseführer: Französisch-Guyana


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrZu geschäftlichen Terminen trägt man leichte Tropenkleidung. Französischkenntnisse sind auf jeden Fall nützlich, fast alle Geschäftsleute sprechen jedoch auch englisch. Für Geschäftsreisen sind die Monate August bis November am günstigsten. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-13.00 und 15.00-18.00 Uhr.
KontaktadressenLateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz, c/o Zürcher Kantonalbank, IB/International Banking, Postfach 8010 Zürich, CH-8000 Zürich. Tel: (01) 272 08 52. Fax: (01) 275 87 98. (E-Mail: admin@latcam.ch; Internet: www.latcam.ch)
Chambre de Commerce et d’Industrie de la Guyane, Hôtel Consulaire, Place de l’Esplanade, BP 49, 97321 Cayenne. Tel: 29 96 00. Fax: 29 96 34/45. (E-Mail: contact@guyane.cci.fr; Internet: www.guyane.cci.fr)
WirtschaftDie Wirtschaft Französisch-Guyanas ist eng mit der des französischen Mutterlandes verbunden. Fertigwaren und Nahrungsmittel werden überwiegend aus Frankreich bezogen. Die meisten Erwerbstätigen sind in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Fischerei beschäftigt. Neben der Fischerei spielt vor allem die Holzwirtschaft für den Export eine große Rolle. Reis und Gemüse werden vor allem für den Eigenbedarf produziert. Es gibt bedeutende Bauxit- und Kaolinvorkommen, die bisher allerdings noch kaum abgebaut werden. Außerdem werden Gold und Mangan gewonnen. Die Energieversorgung soll bald über ein neues Wasserkraftwerk geregelt werden. Das Außenhandelsdefizit des Landes ist enorm, und die mangelnde Infrastruktur hat sich lähmend auf die Wirtschaftsentwicklung ausgewirkt. Der Tourismus gewann jedoch trotz des unzureichenden Straßennetzes in den letzten Jahren ständig an Bedeutung. Große Hoffnung setzt man vor allem auf den in letzter Zeit populär gewordenen Ökotourismus. Die Lage des Landes am Äquator hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen und die Franzosen dazu bewogen, das bedeutende Raumfahrtzentrum Kourou zu bauen. Von dem Raketenstartplatz wurden mit Hilfe der Trägerrakete Ariane der europäischen Weltraumorganisation ESA u. a. zahlreiche Kommunikations- und Wettersatelliten gestartet. Frankreich liefert 67% der Importe, weitere wichtige Bezugs- und Absatzgebiete sind Trinidad und Tobago, Guadeloupe, Martinique, die USA, Deutschland, Italien und Japan.




 
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