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sun4all Reiseführer: Kolumbien


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Gesundheit


Gesundheit[*] Wenn diese Feiertage auf einen Wochentag fallen, werden sie generell am darauffolgenden Montag begangen.
GesundheitsvorsorgeBesucher Bogotás sollten einige Tage zur Akklimatisierung einplanen, die Höhenlage kann Schwindelgefühl und Schwächeanfälle auslösen. Alkoholkonsum sollte gering gehalten werden. Die medizinischen Einrichtungen in den Städten sind gut. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitreisende in Kolumbien.
Eine Schutzimpfung für Gelbfieber wird für Reisende in folgende Gebiete empfohlen: den mittleren Abschnitt des Tals des Río Magdalena, das östliche und westliche Vorgebirge der Cordillera Oriental von der ecuadorianischen bis zur venezolanischen Grenze, Urabá, die Ausläufer der Sierra Nevada, die östlichen Flachlandgebiete (Orinoquia) und Amazonia.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist für die Einreise nach Kolumbien nicht erforderlich, das Risiko einer Infektion ist jedoch nicht auszuschließen. Allerdings kann - abweichend von den offiziellen Bestimmungen - bei der Einreise gelegentlich ein Cholera-Impfzertifikat verlangt werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn im Herkunftsland Cholera vorkommt bzw. außerhalb des internationalen Flughafens der Hauptstadt einreist. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Reiseantritt ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht.
[4]Malariarisiko besteht ganzjährig in folgenden unter 800 m gelegenen ländlichen Regionen: Amazonia, Bajo Cauca-Nechi (Dep. Córdoba und Antioquia), Orinoquía, Pacífico und Urabá (Dep. Antioquia und Chocó). Höchstes Risiko besteht in den Gebieten Amazonas, Chocó, Córdoba, Guainía, Guaviare, Putumayo und Vichada. Vorherrschend ist die gefährlichere Malariaform Plasmodium falciparum (54%), die sowohl chloroquin- als auch sulfadoxin-pyrimethamin-resistent sein soll.
[5]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser weiterverarbeiten. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Hepatitis A kommt vor, Hepatitis B und D sind hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten auch gegen Hepatitis B.
Ausländer, die eine Genehmigung zum Dauer- oder Langzeitaufenthalt beantragen, benötigen ein Certificado de Salud sowie einen negativen HIV-Test. Mitgebrachte Bescheinigungen werden in der Regel anerkannt.
Leishmaniase kommt landesweit vor.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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