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sun4all Reiseführer: Paraguay


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Gesundheit


Gesundheit1. Jan. 2005 Neujahr. 1. März Heldengedenktag. 24. März Gründonnerstag. 25. März Karfreitag. 27. März Ostern. 1. Mai Tag der Arbeit. 15. Mai Unabhängigkeitstag. 12. Juni Friedenstag des Gran Chaco. 15. Aug. Gründung von Asunción. 29. Sept. Tag der Schlacht bei Boquerón. 8. Dez. Mariä Empfängnis. 25. Dez. Weihnachten.
GesundheitsvorsorgeEs gibt etwa 150 Krankenhäuser mit 4000 Betten und 1700 Ärzte. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
[1]Eine Gelbfieberimpfung wird nicht nur bei Einreise aus endemischen Gebieten, sondern auch bei Ausreise dorthin verlangt. Empfohlen wird eine Gelbfieberimpfung für Reisen in das südöstliche Dreiländereck mit dem Iguazú-Nationalpark.
[2]Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[3]Geringes bis mittleres Malariarisiko der vorherrschenden weniger gefährlichen Form Plasmodium vivax (99,5 %) sowie der gefährlicheren Form Plasmodium falciparum (0,5 %) herrscht vor allem zwischen Oktober und Mai in einigen ländlichen Regionen der Departamentos Alto Paraná, Caaguazú und Canendiyú im Südosten. Im Dreiländereck des Departamento Boquero im Westen sowie entlang des Parana im Grenzgebiet zu Argentinien im Süden besteht nur sehr geringe Ansteckungsgefahr. Alle übrigen Landesteile gelten als malariafrei. Ausreichenden Schutz bieten langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel. Medikation sollte nur in Notfällen in den ländlichen Grenzgebieten angewendet werden.
[4]Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Wasser ist außerhalb der größeren Städte nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die landesweit vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt v.a. im Sommer im Osten des Landes vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniase kommt landesweit vor und kann durch Insektenschutz vermieden werden.
Tollwut kommt vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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