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Gesundheit
1. Jan. 2005
Neujahr.
24. März
Gründonnerstag (Nachmittag).
25. März
Karfreitag.
1. Mai
Tag der Arbeit.
29. Juni
St. Peter und St. Paul.
28./29. Juli
Unabhängigkeitstage.
30. Aug.
Santa Rosa de Lima (Prozessionen zu Ehren der Heiligen).
8. Okt.
Schlacht bei Angamos.
1. Nov.
Allerheiligen.
8. Dez.
Mariä Empfängnis.
24. Dez.
Heiligabend (Nachmittag).
25. Dez.
Weihnachten.
Gesundheitsvorsorge
Etwa 450 staatliche Krankenhäuser (30.000 Betten), 194 private Krankenhäuser und 16.000 Ärzte. Medizinische Behandlungen müssen sofort bezahlt werden. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.
[1]
1. Jan. 2005
Neujahr.
24. März
Gründonnerstag (Nachmittag).
25. März
Karfreitag.
1. Mai
Tag der Arbeit.
29. Juni
St. Peter und St. Paul.
28./29. Juli
Unabhängigkeitstage.
30. Aug.
Santa Rosa de Lima (Prozessionen zu Ehren der Heiligen).
8. Okt.
Schlacht bei Angamos.
1. Nov.
Allerheiligen.
8. Dez.
Mariä Empfängnis.
24. Dez.
Heiligabend (Nachmittag).
25. Dez.
Weihnachten.
[2]
Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. 1991 wurde Peru von einer anhaltenden schweren Choleraepidemie heimgesucht, und ganz Peru ist bis auf Widerruf als Infektionsgebiet zu betrachten. Infektionsgebiete befinden sich v.a. in den Departements Amazonas, Ancash, Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Callao, Cuzco, Huanuco, Ica, Junin, La Libertad, Lambayeque, Lima, Loreto, Madre de Dios, Moquegua, Pasco, Piura, Puno, San Martin, Tacna, Tumbes und Ucayali. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3]
Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[4]
Regional kann ein hohes Malariarisiko durch die gefährliche Form
Plasmodium falciparum
(> 50 %) herrschen. Das betrifft v.a. das Tiefland im Osten (Departements Madre de Dios, Loreto und Cuzco), die Gebiete entlang der Flüsse im oberen Acre- und Amazonasbecken, die Grenzgebiete zu Kolumbien (Putumayo-Tal), Ecuador (Napo-Tal) sowie Regionen im Departement Tumbes im Nordwesten. Ein mittleres Risiko besteht in einzelnen ländlichen Gebieten unterhalb von 1500 m in der Küsten- und Andenregion. Die übrigen Regionen haben ein sehr geringes oder kein Malaria-Risiko. Ausreichenden Schutz bieten langärmelige Kleidung und Mückenschutzmittel. In den Grenzgebieten zu Ecuador, Kolumbien, Brasilien und Bolivien empfiehlt sich zusätzlich eine Notfallmedikation.
[5]
Wegen der Gefahr möglicher
Darminfektionen
ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Trinkwasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Das Trinkwasser außerhalb der größeren Städte sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollte man außerhalb der Städte meiden. Fleisch- und Fischgerichte sollten gut durchgekocht und heiß serviert werden. Den Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte man vermeiden. Gemüse nur gekocht und Obst geschält essen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Chagas
-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die landesweit vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.
Das durch Stechmücken übertragene
Dengue-Fieber
kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Fleckfieber
tritt v.a. in den Slums in höheren Lagen auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.
Hepatitis A
und
Hepatitis B
kommen vor. Eine
Hepatitis A
-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen
Hepatitis B
sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
In Lagen über 2500 m tritt häufiger die gelegentlich auch tödlich endende
Höhenkrankheit
durch zu schnellen Aufstieg auf. Sie wird meist erst nach 24 Stunden oder später in der Höhe bemerkbar. Symptome sind schlechter Schlaf, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftknappheit. Verschwinden die Symptome nicht durch eine längere Pause, sollte unter eine Höhe von 2000 m abgestiegen werden.
Durch Schmetterlingsmücken übertragene
Leishmaniase
kommt landesweit vor und kann durch Insektenschutz vermieden werden.
Pest
-Fälle wurden aus den Departements Cajamarca, La Libertad, Lambayeque und Piura gemeldet. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflich in Pestgebieten Tätigen empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.
Tollwut
kommt vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
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