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sun4all Reiseführer: Peru


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrSpanischkenntnisse sind erforderlich. Termine sollten im voraus vereinbart und bestätigt werden. Pünktlichkeit wird von Besuchern erwartet. Visitenkarten sind üblich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.
KontaktadressenHandelsabteilung der Botschaft der Republik Peru, Mohrenstraße 42, D-10117 Berlin. Tel: (030) 206 41 03. Fax: (030) 20 64 10 51.
Lateinamerikanische Handelskammer in der Schweiz, c/o Zürcher Kantonalbank, IB/International Banking, Postfach 8010 Zürich, CH-8000 Zürich. Tel: (01) 272 08 52. Fax: (01) 275 87 98. (E-Mail: admin@latcam.ch; Internet: www.latcam.ch)
Cámara de Comercio de Lima (Handelskammer), Avenida Gregorio Escobedo 396, PE-Lima 11. Tel: (01) 463 34 34, 261 44 00. Fax: (01) 463 28 20. (E-Mail: info@camaralima.org.pe; Internet: www.camaralima.org.pe)
WirtschaftEin Drittel der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Es werden hauptsächlich Zuckerrohr, Kartoffeln, Mais, Reis, Getreide, Baumwolle und Kaffee angebaut. Peru ist der größte Koka-Produzent der Welt; die Regierung versucht jedoch, den Anbau der Kokablätter zu unterbinden, ein entsprechendes Abkommen mit den USA wurde bereits unterzeichnet. Die Fischerei spielt eine große Rolle – die Fischbestände erholen sich jedoch derzeit nur langsam, nachdem sie durch klimatische Veränderungen in den achtziger Jahren reduziert wurden. Es gibt große Kupfer-, Gold-, Silber-, Eisenerz-, Kohle- und Phosphatvorkommen. Der Export von Bergbauprodukten erbringt fast die Hälfte der Exporteinnahmen. Der Tourismus spielt eine zunehmend wichtige Rolle für die Wirtschaft und verzeichnet ein Wachstum von jährlich 25%. In den vergangenen Jahren bemühte sich die Regierung, die hohe Inflation zu senken, die öffentlichen Ausgaben zu reduzieren und strebte ein Wirtschaftswachstum von 6% an. Trotz des unmittelbar sichtbaren Erfolges erlitt Perus Wirtschaft Rückschläge durch die weltweiten Auswirkungen der Finanzkrise in Asien sowie durch die klimatischen Störungen hervorgerufen durch das Phänomen El Niño. Peru ist Mitglied des Andenpakts und der Asociación Latinoamericana de Integración (11 Mitgliedstaaten). Die USA, Japan, Brasilien und Deutschland sind die wichtigsten Handelspartner.




 
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