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sun4all Reiseführer: Brunei


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Gesundheit


GesundheitDie angegebenen Daten für islamische Feiertage richten sich nach den Phasen des Mondes und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Hari Raya Puasa vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf kommen kann. Diese Unterbrechungen können auch während des Hari Raya Puasa auftreten. Dieses Fest, ebenso wie Hari Raya Haji, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
GesundheitsvorsorgeDie medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist auf dem Land evtl. technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Eventuell fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Die örtlichen Gesundheitsbehörden behalten sich das Recht vor, alle Besucher, die nicht die erforderlichen Impfzeugnisse vorweisen können, zu impfen oder andere Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge vorzunehmen.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion ist jedoch nicht auszuschließen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]In den Grenzgebieten herrscht ein geringes Malaria-Risiko. Schutzmaßnahmen sind jedoch nicht erforderlich.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht der anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen. Hepatitis B tritt auf. Bei Langzeitaufenthalt über drei Monate ist auch eine Impfung gegen Hepatitis B sinnvoll.
HIV/Aids ist weltweit ein Problem, aber im Land wohl noch sehr selten. Die bekannten Infektionsrisiken soll man dennoch meiden. Für Arbeitsaufenthalte ist ein negativer HIV-Test erforderlich.
Die Japanische Enzephalitis tritt auf. Reisende mit Aufenthalten ab 4 Wochen in ländlichen Gebieten, in denen die Japanische Enzephalitis vorkommt, vor allem während Regenzeiten mit gehäufter Verbreitung der Überträgermücken.




 
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