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sun4all Reiseführer: Malaysia


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Gesundheit


Gesundheit(a) Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird der nachfolgende Arbeitstag zum Feiertag. (b) Zusätzlich gibt es mehrere regionale Feiertage. Das Fremdenverkehrsamt von Malaysia erteilt nähere Auskunft. (c) Die oben angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Hari Raya Puasa vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Einige Unterbrechungen können auch während des Hari Raya Puasa auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Hari Raya Haji, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
(d) Hindufeste werden durch örtliche astronomische Beobachtungen bestimmt, es kann daher nur der Monat angegeben werden.
GesundheitsvorsorgeAllgemein befriedigender Gesundheitsdienst mit im Ausland ausgebildeten Fachärzten. An der Westküste der malaiischen Halbinsel findet man weitgehend gute hygienische Verhältnisse vor. Westliche Arzneimittel, auch viele deutsche Präparate, sind in städtischen Gebieten erhältlich. Krankenhäuser gibt es in allen größeren Städten. In Kleinstädten und ländlichen Gegenden gibt es Ärzte und mobile Apotheken. Die Notrufnummer ist 999. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
VogelgrippeIn Malaysia wurden im Sommer/Herbst neue Fälle der Vogelgrippe gemeldet. Im Zusammenhang mit der Vogelgrippe wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Nähere Informationen zum Thema Vogelgrippe gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Auch als endemisch klassifizierte Länder gelten bei den malaysischen Behörden als Infektionsgebiete.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion ist jedoch nicht auszuschließen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Landesweit besteht in verschiedenen Regionen ein erhöhtes Cholerarisiko, das vor allem die einheimische Bevölkerung betrifft. Die Infektionsgefahr bei Touristen ist sehr gering.
[3]Malariarisiko besteht in Sabah und im äußersten Hinterland. Städte und Küstenregionen sind verhältnismäßig frei von Malaria. In Sabah tritt die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum das ganze Jahr über auf. Hochgradige Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethaminresistenz wurde gemeldet.
[4]Das Leitungswasser in Kuala Lumpur ist genießbar, Abkochen wird jedoch empfohlen. Leitungs- und Brunnenwasser ist außerhalb von Kuala Lumpur nicht immer keimfrei und sollte zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung abgekocht oder sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und muß abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser weiterverarbeiten. Milchprodukte aus ungekochter Milch außerhalb der Städte vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Vorsicht vor Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise, außer in exklusiven Restaurants. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Auf frische Fruchtsäfte von Straßenständen sollte man verzichten.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Hepatitis E kommt vor. Hepatitis B ist hochendemisch. Anläßlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor. Übertragungsmonate sind März bis September.
Studenten müssen sich im Land - je nach Universität - einer medizinischen Untersuchung einschließlich HIV-Test unterziehen. Ausländische Gelegenheitsarbeiter (sog. "migrant workers") müssen einen negativen HIV-Test aus ihrem Heimatland vorlegen, der nach Ankunft in Malaysia überprüft wird.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von März bis September in den ländlichen Gebieten von Penang, Perak, Selangor, Jahore und Sarawak.
Tollwut kommt nur auf der malayischen Halbinsel vor. Asien gilt als der Kontinent mit den meisten Tollwuterkrankungen. Der Hauptüberträger der Tollwut ist der Hund. Bei Bißwunden sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.




 
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