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sun4all Reiseführer: Philippinen


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Wirtschaftsprofil


GeschäftsverkehrSafari-Anzüge oder ein langärmeliges Barong Tagalog sind für Geschäftsbesuche durchaus akzeptabel. Voranmeldung ist notwendig, und Visitenkarten sind erwünscht. Der Geschäftsstil ist amerikanisch, und zumeist wird englisch gesprochen. Die besten Monate für geschäftliche Besuche sind Oktober bis November und Januar bis März. Geschäftszeiten sind sehr unterschiedlich. Viele Büros sind Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr geöffnet.
Konferenzen/TagungenDas moderne Tagungszentrum Philippine International Convention Centre hat 4000 Sitzplätze. Mehrere Hotels haben Tagungsräume mit dazugehörigem Service, zumeist stehen ca. 1500 Sitzplätze zur Verfügung. An die 100 einheimische Reisebüros, Hotels und Restaurants gehören zur Philippine Convention and Visitors' Corporation, die in den USA und Europa Niederlassungen hat: Legaspi Towers, 4th Floor, Suite 10-17, 300 Roxas Boulevard, PH-Metro Manila. Tel: (02) 525 93 18/-32. Fax: (02) 521 61 65, 525 33 14. (E-Mail: pcvcnet@info.com.ph; Internet: www.dotpcvc.gov.ph)
KontaktadressenPhilippine Trade and Investment Centre, Kaiser-Wilhelm-Ring 22, D-50672 Köln. Tel: (0221) 13 48 72. Fax: (0221) 12 32 78. (E-Mail: ptipo_cologne@compuserve.com)
Philippine Chamber of Commerce and Industry (Philippinische Industrie- und Handelskammer), Ground Floor, CCP Complex, Roxas Boulevard, PH-Pasay City. Tel: (02) 833 85 91. Fax: (02) 833 88 95. (E-Mail: pcciintr@mozcom.com; Internet: www.philcham.com)
WirtschaftDie Wirtschaft der Philippinen basiert in erster Linie auf der Landwirtschaft. Es werden hauptsächlich Reis, Mais, Kokosnüsse, Kopra, Zuckerrohr und Bananen angebaut. Die Holzproduktion, zuvor eine wichtige Einnahmequelle, wurde Mitte der Achziger Jahre wegen Umweltbedenken offiziell aufgegeben. Illegales Roden und Waldbrände, für deren Auftreten das Klimaphänomen El Niño verantwortlich gemacht wird, verursachten allerdings weiteres Waldsterben. Der Bergbau konzentriert sich auf den Abbau von Kupfer, Gold, Silber, Nickel und Kohle. Mit der Erdölförderung soll Anfang dieses Jahrhunderts begonnen werden. Der Großteil des philippinischen Wirtschaftswachstums der vergangenen Jahre erfolgte auf dem Industriesektor. Die Herstellung von elektronischen Geräten, Textilien, Chemikalien sowie die Lebensmittel- und Erdölverarbeitung spielten dabei während der letzten 20 Jahre die Hauptrolle. Die Folgen der Finanzkrise in Asien 1997 konnte das Land rascher überwinden als somancher Nachbarstaat; Ende 1999 hatte sich das Land durch die Unterstützung des Internationalen Währungsfonds wirtschaftlich erholt. Das geschätzte Wirtschaftswachstum liegt bei 3,5% mit einer Inflationsrate von 6% (obwohl die Industrieproduktion im letzten Jahr um 5% gefallen ist). Die Philippinen sind Mitglied der ASEAN (Vereinigung südostasiatischer Staaten zur Förderung von Frieden und Wohlstand) sowie der Asiatischen Entwicklungsbank und haben einen Handelsüberschuß gegenüber den meisten ihrer Handelspartner, einschließlich den USA und den EU-Staaten.




 
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