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sun4all Reiseführer: Singapur


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Gesundheit


Gesundheit(a) In Singapur werden nur einige islamische Festtage als öffentliche Feiertage begangen, sie beeinflussen in erster Linie den Tagesablauf muslimischer Geschäftsleute. Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Ramadan, der dem Festtag Hari Raya Puasa vorangeht, essen Muslime nicht tagsüber, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Viele Restaurants sind tagsüber geschlossen, und der Genuß von Alkohol und Zigaretten kann begrenzt werden. Diese Unterbrechungen können auch während des Hari Raya Puasa auftreten. Dieses Fest, ebenso wie Hari Raya Haji, kann je nach Region 2-10 Tage dauern. (b) [*] Das Datum des Chinesischen Neujahrs richtet sich nach dem Mondkalender und verschiebt sich daher von Jahr zu Jahr.
GesundheitsvorsorgeDas Krankenhaus in Singapur bietet einen Notdienst an, die Krankenversorgung ist ausgezeichnet. Es stehen auch Privatpraxen zur Verfügung. Der Abschluß einer ausreichenden, weltweit gültigen Reisekrankenversicherung wird empfohlen. Krankenhaus- und Arztrechnungen, die vielfach sofort beglichen werden müssen, können eventuell sehr hoch sein.
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und sich innerhalb der vorangegangenen sechs Tage in Infektionsgebieten aufgehalten haben. Alle Länder und Regionen, die als Endemiegebiete gelten, werden von den Behörden Singapurs als Infektionsgebiete betrachtet. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Endemiegebieten nicht verlassen haben.
[2]Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
[3]Trinkwasser ist gechlort und kann u. U. leichte Magenverstimmungen hervorrufen. Während der ersten Urlaubstage sollte man daher abgefülltes Wasser trinken, welches überall erhältlich ist. Milch ist pasteurisiert und kann, ebenso wie Milchprodukte aus ungekochter Milch, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, unbesorgt verzehrt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Impfschutz gegen Hepatitis A ist ratsam. Hepatitis B ist hochendemisch. Anläßlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Hepatitis E kommt vor.
HIV/Aids ist im Lande ein Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Ausländer, die HIV-positiv sind oder AIDS haben, werden ausgewiesen. Ausländische Arbeitnehmer mit einem Monatsverdienst unter 2.000 Singapur-Dollar sowie Antragsteller auf eine Daueraufenthaltserlaubnis müssen einen negativen HIV-Test vorweisen. Der Test kann im Heimatland oder in einem der 13 anerkannten Zentren in Singapur durchgeführt werden.
Tollwut kommt vor. Bei Bißwunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Typhus.




 
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