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sun4all Reiseführer: Thailand


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Gesundheit


Gesundheit[*] Religiöse Feiertage werden nach dem Buddhistischen Mondkalender bestimmt und verschieben sich.
GesundheitsvorsorgeIn größeren Ortschaften ist die medizinische Versorgung gut. Alle großen Hotels haben Bereitschaftsärzte. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
VogelgrippeIn Thailand werden seit Sommer 2004 immer wieder neue Fälle der Vogelgrippe gemeldet. Im Zusammenhang mit der Vogelgrippe wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Nähere Informationen zum Thema Vogelgrippe gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
[1]Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von Reisenden verlangt, die innerhalb von 10 Tagen nach Aufenthalt in Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Länder und Regionen der Gelbfieber-Endemiezonen werden von Thailand als Infektionsgebiete betrachtet. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.
[2]Eine Schutzimpfung gegen Polio wird empfohlen, bei längerem Aufenthalt auch gegen Thypus. Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Typhus.
[3]Malaria in der gefährlicheren Form Plasmodium falciparum kommt ganzjährig in ländlichen Regionen und vor allem in den Wäldern und Hügellandschaften im ganzen Land und vor allem in den Grenzgebieten vor. Die Städte und wichtigsten Fremdenverkehrsorte (Bangkok, Chiang Mai, Pattaya, Phuket, Hua Hin, Ko Samui) gelten als weitgehend malariafrei. Starke Chloroquin-, Sulfadoxin/Pyrimethamin- und Mefloquin-Resistenz wurde gemeldet.
[4]Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. In den meisten Hotels wird jedoch abgefülltes Trinkwasser kostenlos zur Verfügung gestellt. Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuß von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird empfohlen. Hepatitis B ist hochendemisch. Anläßlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Hepatitis E tritt auf.
Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor.
Erhöhtes Ansteckungsrisiko für Japanische Enzephalitis besteht von Mai bis Oktober vor allem in ländlichen und suburbanen Gebieten.
Allgemein besteht ein erhöhtes Tollwut-Risiko, durch die Zunahme von streunenden Hunden insbesondere in Stadtbereichen, wie z.B. in Bangkok. Bei Bißwunden sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Bei längerem Aufenthalt im Land wird eine Schutzimpfung empfohlen.
HIV/Aids ist weitverbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen. Personen mit einem positiven HIV-Test und Personen, die verdächtigt werden, Aids zu haben, wird die Einreise verweigert.




 
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