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sun4all Reiseführer: Thailand


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Reise- und Sicherheitsinformationen


Reise- und SicherheitsinformationenSicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt: Aktueller Hinweis: Touristische Reisen nach Thailand sind bis auf die unmittelbar von der Flutwelle vom 26.12.2004 betroffenen Gebiete möglich. Die durch ein starkes Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra am 26.12. ausgelöste Flutwelle richtete im südwestlichen Küstengebiet Thailands (vor allem in der Zone Khao Lak) sowie den vorgelagerten Inseln (Phuket, Phi Phi) schwere Schäden an. Strandnahe Hotels und Infrastruktur sind besonders betroffen. Die Flutwelle forderte in der unmittelbaren Küstenregion zahlreiche Todesopfer, deren Versorgung und Identifizierung noch im Gange ist. Der größte Teil der ausländischen Verletzten wurde inzwischen evakuiert. Zwischenzeitlich ist es, wie in einer solchen Situation zu erwarten, zu einem Anstieg von Durchfallerkrankungen gekommen. Bisher wurden keine bestätigten Fälle von Seuchenerkrankungen berichtet. Die Gefahr des Ausbruchs von Seuchen erscheint inzwischen geringer, ausgeschlossen ist sie jedoch noch nicht. Sollten Seuchen ausbrechen, muss mit Quarantänemaßnahmen gerechnet werden, die die Bewegungsfreiheit Reisender einschränken. Bitte beachten Sie auch die medizinischen Hinweise bei den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes. Die deutsche Botschaft Bangkok hat Krisenstäbe in Bangkok und Phuket eingerichtet und steht zur Betreuung Deutscher vor Ort zur Verfügung. Die touristische Infrastruktur auf Phi Phi auf der östlichen Seite und in der Zone Khao Lak ist nahezu vollständig zerstört. Im übrigen sind auf einem ca. 200 m breiten Küstenstreifen Wiederaufbauarbeiten im Gange. Die touristische Infrastruktur im Hinterland blieb intakt. Ohnehin nicht betroffen sind die Binnengebiete Thailands (Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Mae Hong Son, Ayuttaya usw.) sowie die populären Reiseorte an den Küsten des Golfes von Thailand (Hua Hin, Pattaya, Ko Samui, Ko Chang, Ko Samet, Ko Si Chang, usw.). Interessierten Reisenden wird geraten, sich durch unmittelbare Kontaktaufnahme mit deutschen Reiseveranstaltern oder direkt vor Ort gezielt zu erkundigen, ob ein Aufenthalt am gewünschten Zielort möglich ist.
Weitere Hinweise: Seit Anfang 2004 verzeichnet der Süden Thailands eine Welle von Anschlägen radikaler Angehöriger der muslimischen Bevölkerungsminderheit gegen staatliche Einrichtungen, worauf die thailändischen Sicherheitskräfte mit Härte reagierten. Militante muslimische Kämpfer drohten auch damit, massiv durch Selbstmordattentate zurückzuschlagen. Für Thailand muss daher von einer erhöhten Gefahr terroristischer Attentate ausgegangen werden. Ziel dieser Attentate dürften in erster Linie Einrichtungen der thailändischen Sicherheitskräfte oder allgemein des thailändischen Staates sein. Aber auch beliebte Tourismusziele und Urlaubszentren können davon nicht ausgeschlossen werden, insbesondere weil mehrere Terrorgruppen bereits vor dem 25.10.2004 Anschläge auch gegen touristische Reiseziele angedroht hatten. Von Reisen in und durch die unter Kriegsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia, die südlichsten Provinzen Thailands, wird aufgrund der anhaltenden Unruhen dringend abgeraten. Wegen sporadischer Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen an die Grenze oder in die unmittelbare Grenznähe nicht, oder allenfalls unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise unternommen werden. Im Grenzgebiet zu Kambodscha kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen, die mitunter Menschenleben fordern. Gleiches wird von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet. Bei der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten, vor allem bei Fahrten auf offener See, ist angesichts oftmals mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen Vorsicht angezeigt.




 
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